Schlund – Die neue Stadt im Grünen

Das Schlundgebiet erfüllt hohe Ansprüche: Es ist verkehrstechnisch optimal erschlossen, liegt dennoch mitten im Grünen und wird das erste 2000-Watt-Areal der Zentralschweiz beheimaten. Wer bewusst wohnen, arbeiten und leben möchte, liegt hier goldrichtig.

Schweighof

Schlund

Im Bau

Schweighof

Ein ganz neues, nachhaltiges Quartier entsteht in Luzern-Süd: der Schweighof. Ein urbanes Dorf mit hoher Lebensqualität, gleichzeitig stadt- und naturnah. Auf einer Fläche von 67 000 m2 bieten 21 Gebäude Raum für Wohnen und Arbeiten. Raum für verschiedenste Wohnformen und für eine quartiertypische Atmosphäre mit Cafés, Geschäften, Läden, Gewerbe und Dienstleistungen, aber auch mit vielen Freiräumen, Grün- und Spielflächen.

www.schweighof-luzern.ch

Am Fusse des Pilatus ist das Gebiet Schlund zentral gelegen und doch im Grünen. Bevor auf den Wiesen des ehemaligen Sumpflandes zwischen Mattenhof und dem Pilatusmarkt gebaut wurde, liessen hier Bauern ihr Vieh weiden. Um 1700 mussten Amtsgenossen bei ihrem Amtsantritt auf der Schlundallmend drei Eichen pflanzen und sich um deren Gedeihen kümmern. Dies ist der Ursprung des Eichwäldli am Fusse des Schattenbergs beim Weierrütibachtobel. Als 1889 die Eisenbahnlinie von Luzern nach Alpnach eröffnet wurde, siedelten sich in diesem Gebiet nach und nach Gewerbe und Industrie an. Bei der Eröffnung des ersten Autobahnabschnitts der Schweiz im Jahre 1953 gab es hier noch über 20 Milchbauernbetriebe. Die Autobahn – damals noch ohne Leitplanken, wie eine heutige Quartierstrasse – zog sich quer durch das fruchtbare Land der Bauern. Damit diese ihr Land beidseits der Schnellstrasse bewirtschaften konnten, mussten sie diese mit ihren Maschinen überqueren. Viele der Bauernhöfe verschwanden mit der Zeit. Josef Baumgartner bauert jedoch auch noch heute im Nebenerwerb auf der Schällenmatt. Er hat eine «Schüür» mit Rindern, Ziegen und Schweinen, die er wohl noch die nächsten zehn bis 15 Jahre betreibt.

2000-Watt-Gesellschaft im Schweighof
Heute führt die A2 durch das gesamte Schlundgebiet, ist hier jedoch vollständig überdeckt. Dies macht den Schlund zu einem attraktiven Ort zum Wohnen und Arbeiten. Auf dem Schweighofareal erfolgte 2015 der Spatenstich für die 17 Wohnhäuser, die in den nächsten zehn Jahren auf dem Land der früheren Bauernfamilie Theiler entstehen. Der Schweighof ist das erste Areal der Zentralschweiz, das mit dem 2000-Watt-Label die hohen Ansprüche an die Nachhaltigkeit erfüllt. Die Minergie-Bauweise sowie der Einsatz erneuerbarer Energien zieht Menschen an, die bewusst wohnen, arbeiten und leben möchten. Das Areal wird oberirdisch grundsätzlich autofrei sein und mit seinen grosszügigen Parkanlagen und Spielflächen zum Verweilen einladen.

Dabei soll der urbane Dorfplatz mit Quartiercharakter für Jung und Alt das Herzstück der Überbauung bilden. Die Wohnbauten sind locker um das Zentrum angeordnet. Da mehrere Architekturteams mitwirken, entsteht ein spannender Arealmix mit verschiedenen Wohnungstypen: Von der 2.5-Zimmer-Stundentenwohnung mit Gemeinschaftsräumen bis zur 5.5-Zimmer-Wohnungen für Familien. Ab 2018 sollen die ersten Wohnungen bezugsbereit, 2025 das ganze Quartier mit rund 600 Wohnungen fertiggestellt sein und Platz für 1200 bis 1500 Personen bieten.

Verkehrstechnisch bestens erschlossen
Zusätzlich werden auf dem Schweighof-Areal vier Gewerbe- und Dienstleistungshäuser entstehen, die Platz für insgesamt rund 1500 neue Arbeitsplätze bieten. Geplant sind auch Angebote für Wohnen im Alter sowie Pflegewohngruppen. Die Gemeinde Kriens beabsichtigt einen Gebäudeteil zu mieten, in dem 20 Pflegewohngruppenplätze vorgesehen sind. Der Baubeginn ist voraussichtlich 2018. Das Schlundgebiet ist optimal gelegen und verkehrstechnisch bestens erschlossen: Der Autobahnanschluss Schlund liegt einen Steinwurf entfernt, die S-Bahn fährt ab Mattenhof zurzeit viermal, künftig achtmal pro Stunde in beide Richtungen und mehrere Buslinien verkehren vom Bushub. Der Pilatusmarkt ist mit seinen über 1300 gedeckten Parkplätzen und mehr als 50 Geschäften gleich um die Ecke, Geschäfte, Arztpraxen, Apotheken, Schulen, Kitas, Restaurants und die Naherholungsgebiete Allmend, Pilatus, Sonnenberg, Bireggwald und der Vierwaldstättersee sind in nächster Nähe.