Nidfeld – Urbanes Leben entlang der Südallee

Auf dem Nidfeld entsteht Wohn- und Lebensraum für ein urbanes Publikum. Die neue Musikhochschule neben dem Südpol direkt am Velohighway, der Neubau für das Sinfonieorchester und die baumgesäumte Südallee charakterisieren schon bald das Gebiet westlich des Naherholungsgebiets Allmend.

Nidfeld
Musikhochschule
Rösslimatt

Nidfeld

In Planung

Nidfeld

Seit November 2016 läuft ein Architekturwettbewerb, bei dem es unter anderem darum geht, die geplanten Gebäude – eines soll 60, mehrere weitere 24 Meter hoch werden – optimal auf dem Areal anzuordnen. Weiter baut Coop für seine Tochterfirma Prodega-Transgourmet einen Abholmarkt mit einem 18 Meter hohen Gebäude. Zusätzlich soll bis 2020 das Gesundheitszentrum «Aquafit» mit einem Hotelbereich realisiert werden.

www.nidfeld-luzern.ch

Im Bau

Musikhochschule

Am Standort Südpol in Kriens entsteht in den kommenden Jahren das neue Gebäude der Hochschule Luzern – Musik, welches sämtliche Institute sowie Bibliothek, Forschung, Unterrichts- und Veranstaltungsräume unter einem Dach vereint. Auf ca. 8’000 Quadratmetern werden hier zukünftig rund 500 Studierende unterrichtet. Unter anderem verfügt der Neubau über einen Kammermusiksaal, einen Jazzclub sowie eine Blackbox. Der Bezug ist für den Sommer 2019 geplant.

www.hslu.ch

In Planung

Rösslimatt

In der Rösslimatt entstehen auf rund 30‘000 m2 Nutzfläche Wohnungen, Dienstleistungs- und Ausstellungsflächen. Im Vordergrund stehen kleine bis mittelgrosse Wohnungen mit der Möglichkeit zur Nutzung verschiedener Services, welche im urbanen Gebiet gefragt sind. Die Nähe zum Stadtzentrum sowie die perfekte Verkehrsanbindung an die A2 und an den Velo-Highway sind Standortvorteile dieser Lage. Der Bebauungsplan «Rösslimatt» ist in Arbeit. Der Baustart ist im Jahr 2019 geplant; der Bezug 2021/2022. Grundeigentümer, Initianten und Bauträger sind die EPPER Garagen AG und Gebr. Amberg Generalunternehmung AG.

Das Krienser Nidfeld ist ein Gewerbegebiet, das sich in den nächsten Jahrzehnten in ein urbanes Wohn- und Arbeitsgebiet verwandeln wird. Vor vielen hundert Jahren war hier ein Moos, das regelmässig von den Pilatusbächen überschwemmt wurde. Nachdem die Ebene trockengelegt wurde, gab es auf dem Nidfeld Äcker verschiedener Bauern, auch Teile des Meierhofs – dem Gutshof des Klosters in Kriens – befanden sich hier. Auf der Schlundallmend, die zum Nidfeld gehörte, weideten Pferde und kleines Vieh.

Heute ist die Nidfeldstrasse von zahlreichen Autogaragen geprägt. Die Grundstücke beidseits der Strasse – die in eine baumgesäumte Südallee aufgewertet werden soll – sehen jedoch künftig eine gemischte Nutzung mit städtischem Charakter vor. Bald ist hier ein Wohnanteil von bis zu 80 Prozent möglich. Bereits heute steht mit dem Südpol eines der grössten Kulturzentren für Theater- und Konzertfans auf dem Nidfeld. 2017 wird neben dem Südpol mit dem Bau der neuen Musikhochschule begonnen, die im Sommer 2019 bezogen werden kann. Auch das Sinfonieorchester findet in einem Neubau vor dem Südpol sein neues Zuhause.

Verkehrstechnisch ist das Gebiet optimal erschlossen. Ob mit dem Auto, dem Bus oder mit dem Velo per Velohighway: In sechs Minuten ist man vom Nidfeld in der Stadt Luzern, mit der S-Bahn ab Mattenhof sogar noch schneller. Und für all jene, denen die Flaniermeile, die Spazier- und Velowege noch nicht genug Bewegung bringen: Auf der Allmend, die sich gleich neben dem Nidfeld befindet, finden Jogger, Fussballer, Tennisspieler, Fitness- und Wellnessliebende, Reiter einen Platz für ihre Leidenschaft. Für Gleitschirmflieger ist mit dem Landeplatz auf der Allmend ebenfalls gesorgt. 

Attraktives Gebiet für Fussgänger und Velofahrende
Gesamthaft sollen so auf dem Nidfeld-Areal, dem ehemaligen Pilatusmarkt-Areal, etwa 500 Wohnungen für ungefähr 700 Personen und Platz für rund 500 neue Arbeitsplätze entstehen.  In den Erdgeschossen trägt eine vielfältige und attraktive Publikumsnutzung mit Läden und Cafés zu einer gewünschten Belebung bei. Wohnungen und Büros entstehen in den oberen Geschossen. Die Planer sehen 650 Parkplätze vor. Das ganze Gebiet wird für Fussgänger und Velofahrende attraktiv gestaltet. Dazu gehören ebenerdig bequem zu erreichende Veloabstellplätze und der Velohighway sowie eine gute Anbindung an die öffentlichen Nahverkehrsmittel. Mit der nachhaltigen Überbauung dieses Areals streben die Bauherren eine 2000-Watt-Gesellschaft-Zertifizierung an.

Seit November 2016 läuft ein Architekturwettbewerb, bei dem es unter anderem darum geht, die geplanten Gebäude optimal und identitätsstiftend auf dem Areal anzuordnen. Ein Gebäude soll 60, mehrere weitere 24 Meter hoch werden. Mit einem innovativen Freiraumkonzept wird die Umgebung zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität. Weiter baut Coop für seine Tochterfirma Prodega-Transgourmet einen Abholmarkt mit einem 18 Meter hohen Gebäude. Zusätzlich soll bis 2020 das Gesundheitszentrum «Aquafit» mit einem Hotelbereich realisiert werden.