Eichhof – Das Tor in den Süden

Wo im Mittelalter der «Hof zur Eich» stand, wird seit über 180 Jahren Bier gebraut. Hier ist das Tor zu Luzern Süd und zur Stadt Luzern. Auf dem Areal Eichhof West entsteht in den nächsten Jahren neuer Lebensraum zum Wohnen, Arbeiten und Studieren.

Eichhof

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Planung genehmigt

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Der Bebauungsplan für Eichhof West sieht mehrere Wohn- und Bürogebäude vor, wovon eines ein 53 Meter hohes Hochhaus ist. Neben einem Hotel ist eine Hotelfachschule für rund 500 Studierende geplant. Diesen stehen rund 280 Appartments zum Mieten zur Verfügung. Hinzu kommen etwa 270 Mietwohnungen für maximal 740 Personen. Die Erdgeschosse sollen öffentlich genutzt werden können: geplant sind ein kleiner Lebensmittelladen fürs Quartier, eine Kindertagesstätte, Cafés und Restaurants.

www.eichhof-west.ch

Der Eichhof ist sowohl das Tor zu Luzern Süd als auch der Eingang zur Stadt Luzern und der Gemeinde Kriens. Hier entsteht attraktiver Lebensraum an verkehrstechnisch bestens erschlossener Lage. Im Mittelalter waren die Gemeinden Luzern, Kriens und Horw hier noch nicht zusammengewachsen, der «Hof zur Eich» stand allein auf weiter Flur. Am Anfang bestand er nur aus einem Bauernhaus und einer Scheune, bald kamen aber weitere Häuser, ein Garten und ein Gewächshaus dazu, 1690 zählte er schon über 20 Kühe. Bereits bevor der Hof 1878 wegen Konkurs versteigert werden musste, entstand 1834 daneben die Brauerei Eichhof. Das Geschäft mit dem Bier lief so gut – der Bierpreis stieg von 7 Rappen für 3 Deziliter im Jahr 1881 auf 140 Rappen für die gleiche Menge im Jahr 1981 – dass der Bau bald erweitert werden musste.

Um die Brauerei kamen nach und nach weitere Gebäude und Bauten hinzu, was auf beiden Seiten des Autobahnportals auch in Zukunft so weitergehen wird. Der Bebauungsplan für die Überbauung Eichhof West liegt vor und auch der Masterplan «Futura» für das Gebiet zwischen der Luzerner- und der Arsenalstrasse wurde erarbeitet. Künftig wird die Buslinie Nummer 14 durch die Arsenalstrasse führen, wo in der Nähe der denkmalgeschützten Villa Aurora eine neue Haltestelle geplant ist. Und mit dem «Bypass A2 Luzern» ist eine zweite Autobahnbrücke über die Kantons- und Quartierstrasse vorgesehen, um die Autobahn-Verkehrskapazitäten im Raum Luzern auszubauen und die Stadtstrassen zu entlasten. Das generelle Projekt wurde vom Bundesrat genehmigt. Die Projektierung und der Wettbewerb zur Gestaltung der Brücken laufen. 

Wohnen, studieren und arbeiten in Eichhof West
Der Bebauungsplan für Eichhof West sieht mehrere Wohn- und Bürogebäude vor, wovon eines ein 53 Meter hohes Hochhaus ist. Neben einem Hotel ist eine Hotelfachschule für rund 500 Studierende geplant. Diesen stehen rund 280 Appartments zum Mieten zur Verfügung. Hinzu kommen etwa 270 Mietwohnungen für maximal 740 Personen. Die Erdgeschosse sollen öffentlich genutzt werden können: geplant sind ein kleiner Lebensmittelladen fürs Quartier, eine Kindertagesstätte, Cafés und Restaurants. Und im obersten Geschoss des Hochhauses soll eine Bar eröffnet werden, die ihre Gäste mit Weitsicht begeistert. Die Überbauung verpflichtet sich den Prinzipien der 2000-Watt-Gesellschaft in Planung, Umsetzung und Betrieb und erfüllt so die hohen Ansprüche an die Nachhaltigkeit. Für Büro und Gewerbe steht eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern zur Verfügung, auf der rund 160 neue Arbeitsplätze entstehen.

Verkehrstechnisch ist das Gebiet Eichhof bestens erschlossen: Direkt neben der Autobahneinfahrt liegt es ideal für Leute, die auf ihr Auto angewiesen sind. Drei Buslinien halten an drei Stellen im Gebiet, diverse Velowege – darunter der Velohighway – bringen einen schnell ins Zentrum von Luzern, Kriens oder Horw. Und wer gerne Sport treibt, kommt hier vielfältig auf seine Kosten: Die Allmend mit ihren Fussball- und Tennisplätzen, dem Hallenbad und Fitnesszentrum sowie der Bireggwald mit einem Vitaparcours sind in wenigen Minuten zu erreichen. Aber auch der Sonnenberg gleich neben dem Eichhof lädt zu langen Spaziergängen ein – und im Winter ist man dort mit ein wenig Glück bereits über der Nebelgrenze. Und wer ganz hoch hinaus möchte, kann im Zentrum von Kriens den Aufstieg auf den Pilatus beginnen.