Pilatus Arena: Wettbewerb abgeschlossen und Bundesbeitrag gesichert

Der Studienauftrag für die Sport- und Eventarena im Mattenhof Kriens wurde im Dezember 2017 abgeschlossen. Im Februar 2018 werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Pilatus Arena wird als Sportanlage von nationaler Bedeutung auch vom Bund unterstützt.

Bundesrat Guy Parmelin hat der Pilatus Arena in Kriens eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von drei Millionen Franken zugesagt. Die Pilatus Arena sei eine «Sportanlage von nationaler Bedeutung» heisst es im Vertrag, den der Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport jetzt unterzeichnet hat.

Die drei Millionen Franken stammen aus den Geldern für das nationale Sportanlagenkonzept NASAK. Matthias Remund, Direktor des Bundesamts für Sport, begründet den Entscheid: «Die Pilatus Arena schliesst eine grosse Lücke in der Sportversorgung der Schweiz. Hier entsteht eine Anlage für Wettkämpfe, die den Anforderungen zahlreicher Hallensportarten in idealer Weise entspricht.» Mit der Unterzeichnung des Vertrags hat Bundesrat Guy Parmelin die Verantwortlichen der Pilatus Arena AG gleichzeitig verpflichtet, mit nationalen Sportverbänden langfristige Benützungsverträge zu schliessen. Im Vordergrund stehen Handball, Basketball, Volley, Unihockey, Fussball und Tennis. Zudem bietet die Pilatus Arena beste Voraussetzungen für Konzerte, Kongresse, Tagungen sowie weitere Veranstaltungen.

Neben den Geldern des Bundes wird die Pilatus Arena finanziert durch Beiträge des Kantons (vier bis sechs Millionen Franken aus Swisslos-Lotterieerträgen des Kantons Luzern) und durch eine Mantelnutzung mit Wohnungen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich nach Schätzungen auf über 200 Millionen Franken. Davon kostet die Pilatus Arena über 30 Millionen Franken. Die Pilatus Arena entsteht beim Bahnhof Kriens-Mattenhof. Die Ergebnisse des Studienauftrags für das Projekt werden im Februar in einer Ausstellung in Kriens vorgestellt.

zurück